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Wenn die Seele schmerzt - existenzielles Leid(en) bei schwerstkranken Menschen

Wenn die Seele schmerzt - existenzielles Leid(en) bei schwerstkranken Menschen

49m 1s

Wenn wir über das Sterben sprechen, denken wir oft zuerst an körperliche Beschwerden. Doch es gibt einen Schmerz, der tiefer reicht. Ein Leiden, das Medikamente nicht lindern können. Eine existenzielle Verzweiflung, die entstehen kann, wenn das tragende Fundament des Lebens wegbricht und Sinn- und Hoffnungslosigkeit Raum greifen.
Im ersten Teil unserer Doppelfolge mit der Wiener Palliative-Care-Expertin Ingrid Marth und dem Innsbrucker Palliativmediziner Dr. Christoph Gabl tauchen wir tief in das Thema existenzielles Leid(en) ein.
Dr. Christoph Gabl, MSc (Palliative Care), ist leitender Arzt im Mobilen Palliativteam Innsbruck & Innsbruck Land der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft. E-Mail: christoph.gabl@posteo.at
Ingrid Marth B. A., Dipl....

Das Leiden muss ein Ende haben - Sterbewünsche in der Palliativversorgung

Das Leiden muss ein Ende haben - Sterbewünsche in der Palliativversorgung

37m 54s

Todes- beziehungsweise Sterbewünsche sind – selbst bei bester Palliativversorgung – keineswegs selten. Sie sind ein komplexes Phänomen und untrennbar mit existenziellem Leiden verbunden.
Darüber sprechen wir mit der Wiener Palliative-Care-Expertin Ingrid Marth und dem Innsbrucker Palliativmediziner Dr. Christoph Gabl im zweiten Teil unserer Doppelfolge zum existenziellen Leid(en).
Dr. Christoph Gabl, MSc (Palliative Care), ist leitender Arzt im Mobilen Palliativteam Innsbruck & Innsbruck Land der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft. E-Mail: christoph.gabl@posteo.at
Ingrid Marth B. A., Dipl. Gesundheits- und Krankenpflegerin mit Zusatzausbildung in Palliative Care, ist pflegerische Leiterin des Mobilen Palliativteams der Caritas Socialis in Wien. E-Mail: ingrid.marth@gmx.at

Wertvolle Geschenke der Natur

Wertvolle Geschenke der Natur

39m 38s

Elisabeth Jungbauer ist Gesundheits- und Krankenpflegerin und im ambulanten Team des Christophorus Hospiz Vereins tätig.
Im CHV werden sowohl im stationären Hospiz als auch bei ambulanten Begleitungen seit vielen Jahren ätherische Öle eingesetzt, um spezifische Symptome wie Juckreiz, Angst oder Atemnot zu lindern und eine leichte, angenehme Atmosphäre zu schaffen. Ätherische Öle wirken über den Geruchssinn sowie über die Haut und können unterstützend zur medikamentösen Therapie verwendet werden.
Im Gespräch mit Stephanie Wossilus erzählt Elisabeth über ihre Arbeit mit Aromapflege, die „durch die Nase direkt ins Herz geht“.

Im Gespräch mit einem Bestatter

Im Gespräch mit einem Bestatter

43m 49s

Karl Albert Denk ist ein erfahrener Bestatter, der in und um München tätig ist. In seinem gewachsenen Familienbetrieb ist ihm wichtig, dass alles passt. „Zu dem Leben, das wir feiern und zu den Angehörigen, die diesen Abschied mit uns gestalten.“ Im Gespräch mit Stephanie Wossilus erzählt er eindrücklich über seine Arbeit.

Leben im stationären Hospiz

Leben im stationären Hospiz

34m 53s

Seit zwei Monaten ist Frau F. im Christophorus Hospiz und bewohnt ein Zimmer im ersten Stock mit Blick auf den schönen Garten. Im Gespräch mit Stephanie Wossilus erzählt sie über ihr Leben im Hospiz.

Am Ende frei? Über Selbstbestimmung am Lebensende

Am Ende frei? Über Selbstbestimmung am Lebensende

43m 21s

Sind wir nur dann frei, wenn wir tun können, was wir wollen? Und was bedeutet das für Menschen, die an einer schweren Erkrankung leiden?
Mit diesen existenziellen und hochaktuellen Fragen beschäftigt sich die Philosophin Dr. Celina von Bezold bereits seit über zwanzig Jahren.
Im Mai 2025 war sie als Rednerin beim Hospizhelfertag des Christophorus Hospiz Vereins zu Gast. Im Gespräch mit Stephanie Wossilus, Robert Milbradt und dem Publikum – die Folge wurde live aufgezeichnet – wirbt sie für einen anderen, erweiterten Blick auf die Themen Freiheit und Selbstbestimmung am Lebensende.

Arbeiten im stationären Hospiz

Arbeiten im stationären Hospiz

38m 5s

Petra Hintermaier, Palliativpflegefachkraft erzählt über ihre Arbeit im Christophorus Hospiz

Zu Hause sterben - Wunsch und Wirklichkeit

Zu Hause sterben - Wunsch und Wirklichkeit

39m 39s

Wo möchten Sie sterben? Haben Sie sich darüber schon einmal Gedanken gemacht? Diese Frage wurde schon vielen Leuten gestellt... und die häufigste Antwort ist: zu Hause. Das stellt man sich irgendwie am Schönsten vor: in den vertrauten vier Wänden, im eigenen Bett. Wie ist aber zu Hause sterben in echt? Und was bedeutet es für die Angehörigen eines schwerstkranken Menschen, ohne deren Fürsorge ein Sterben zu Hause oft nicht möglich wäre?
Darüber haben wir mit Brigitte Aderbauer gesprochen: Sie hat ihren Ehemann über dreieinhalb Jahre zu Hause versorgt und begleitet, die letzten Monate mit Unterstützung unseres ambulanten Palliativteams.

Vergeben - ein Weg zur Versöhnung

Vergeben - ein Weg zur Versöhnung

35m 15s

In Frieden leben und sterben? Am Ende des Lebens spitzen sich auch diese Fragen zu: Was bedeutet Verzeihen? Was ermöglicht Verzeihen? Was kann Verzeihen verhindern? Kann/sollte alles verziehen werden oder nicht? Wie ist ein Leben mit Unverzeihlichem möglich? Wie könnte ich mich oder gar andere versöhnen?
Sind die Antworten darauf so individuell wie die Menschen selbst? Martina Kasper, Gesprächspartnerin von Sepp Raischl, ist seit fünf Jahren Koordinatorin im ambulanten Hospiz- und Palliative Care-Team des CHV.

Ehrenamtlich im Tandem

Ehrenamtlich im Tandem

37m 49s

Michaela ist seit über 12 Jahren Hospizhelferin beim CHV. Sie engagiert sich nun im Tagesangebot an der Effnerstraße 93, dem sog. Tandem, nachdem sie viele Jahre einzelne Patientinnen und Patienten im häuslichen Bereich oder Pflegeheim begleitet hatte. Was macht ihr Engagement im Tandem aus?
Was bewegt sie? Wie ist sie dazu gekommen und wie kann sie damit gut umgehen und leben?